Ausbildungen Vergleich

In Deutschland existiert eine Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten. Doch dieses mannigfaltige Angebot an Bildung hat nicht nur Vorteile. Das große Angebot macht es einem nämlich nicht leicht, den richtigen Bildungsweg für sich zu finden. Der Anfang ist für jeden klar – man startet mit einer  schulischen Ausbildung. Diese schließt man dann üblicherweise mit dem Qualifizierenden Hauptschulabschluss (kurz Quali), der mittleren Reife, bzw. dem Realschulabschluss oder aber gar mit dem Abitur (kurz Abi) ab.

Eine duale Berufsausbildung lässt sich an sämtliche Schulabschlüsse anschließen. Überwiegend wird jedoch nach Quali oder Realschulabschluss ein Beruf erlernt. Wer Abi macht, der studiert danach auch meist. Andererseits gibt es immer mehr Betriebe wie z. B. Banken, die mittlerer Reife oder Abitur für ihre Auszubildenden voraussetzen.

Abiturienten steht der Weg an eine Universität oder an eine Fachhochschule offen. Im Allgemeinen gilt die Fachhochschule als wesentlich praxisorientierter als die Universität. Wer also eher theoretisch forschen möchte, der ist wohl an der Uni am besten aufgehoben. Darf es etwas praxisnäher sein, so ist die Fachhochschule mit ihren vorgeschriebenen Praxissemstern in Betrieben wohl die besser Wahl.

Wer noch mehr Praxis möchte, der ist mit einem dualen Studium gut bedient. Hier hat man einerseits die theoretische Ausbildung auf sehr hohem Niveau an eine Berufsakademie oder an einer Hochschule und andererseits aber auch sehr starken Bezug zur Praxis, da man zeitgleich eine Berufsausbildung in einem mit der Hochschule kooperierendem Betrieb macht.

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten sich in Deutschland zu Bilden bzw. Weiterzubilden. Grundsätzlich gilt, je höher die schulische Ausbildung oder besser gesagt der Abschluss ist, desto mehr Möglichkeiten stehen einem später bei der Berufs- und Studienwahl offen. Der lange Weg zum Abitur lohnt sich also in jedem Fall auch wenn es sicher manchmal hart ist, lernen zu müssen während andere ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen.